Im GbR-Vertrag muss geregelt sein, dasskeine Entscheidung gegen den Willen des Junglandwirtes getroffen werden kann.

 Dieses geht auch durch die Formulierung im GbR-Vertrag – Entscheidungen dürfen nur im gegenseitigen Einvernehmen bzw. gemeinsam getroffen werden.

 Die Gewinnverteilung sollte wenigstens 51 : 49 % zugunsten des Junglandwirtes sein. Wir raten jedoch vor dem Hintergrund der Gefahr, dass die Wi-Bank in diesem Fall eine Schaffung künstlicher Voraussetzungen unterstellen kann, zu einer Gewinnverteilung von 55 : 45 % zugunsten des Junglandwirtes.

 Von einer rückwirkend angepassten GbR-Vertragsgestaltung raten wir dringend ab. Im Falle der Nichtanerkennung oder bei zuvor beschriebenem Verdacht kann es zur Kürzung sämtlicher Flächenprämien kommen.

 Ändern Sie Ihren GbR-Vertrag und beantragen Sie erstmals zum Antrag 2016 die Junglandwirteprämie, lassen Sie sich unbedingt von Ihrem Steuerbüro beraten, da allzu oft bei dieser Gewinnverteilung die fehlenden Freibeträge der Junglandwirte zu keinem finanziellen Vorteil für den Betrieb führen. Bedenken Sie bitte alle Folgen des neugestalteten Vertrages. Dieses Schreiben können Sie Ihrem Steuerbüro übergeben.

Für Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.