Aktuelles

Der Fachbereich 5 (Gesundheit, Verbraucherschutz und Veterinärwesen) des Werra-Meißner-Kreises teilte uns mit, dass das Landeslabor Gießen die Blutprobe eines am 01.11.2017 im Revier Wichmannshausen erlegten Wildschweins bezüglich des Aujeszkyvirus als negativ bewertet.

In der ersten Blutprobe waren mit dem Routine-Untersuchungsverfahren Antikörper gegen das Virus der Aujeszkyschen Krankheit nachgewiesen worden. Mit einem zweiten „besseren“ Testverfahren wurde auf das Vorhandensein von Antikörpern gegen das Aujeszkyvirus untersucht - mit negativem Ergebnis.

Mit anderen Worten: Entwarnung – bis auf Weiteres noch keine Aujeszkysche Krankheit bei Wildschwein im Werra-Meissner-Kreis !!

 

Viele Landwirte engagieren sich ehrenamtlich in der Initiative Bauernhof als Klassenzimmer.
Als ergänzendes Bildungsmaßnahmen für unsere Kinder sind diese außerschulischen Lernorte von hohem Wert und bieten viele Möglichkeiten, Wissen über die Lebensmittel und deren Produktion zu vermitteln.

In diesem Rahmen können auch Themen wie Klima und Nachhaltigkeit gut thematisiert werden.
Aus diesem Grund bietet der Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen in Kooperation mit der Initiative Bauernhof als Klassenzimmer kostenlose Fortbildungen für Landwirtinnen und Landwirte an.

Der "Integrierte Klimaschutzplan Hessen 2025" sieht vor, dass teilnehmende Landwirtinnen und Landwirte ab 2018 Förderungen für Angebote von "Bauernhof als Klassenzimmer" erhalten, die den Schwerpunkt "Klima und nachhaltiges Ernährungsverhalten" anbieten.

Die Teilnahme an einer der unten genannten Veranstaltungen ist die Voraussetzung für die Beantragung von Fördermitteln.


Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Christian Schmidt, war der Einladung des CDU-Bundestagskandidaten Timo Lübeck gefolgt und stellte sich im Gespräch mit den Kreisbauernverbänden Werra-Meißner und Hersfeld-Rotenburg den Sorgen der heimischen Landwirte. Dafür besuchte er den Milchviehbetrieb der Familie Wagner in Ringgau-Datterode.
Bei einer Hofführung mit Bundestagsabgeordneten Helmut Heiderich, Landtagsabgeordneter Lena Arnoldt und Landrat Dr. Michael Koch erläuterte Betriebsleiter Norman Wagner die Auswirkungen politischer Entscheidungen auf die tägliche Arbeit in der Landwirtschaft. Dass diese Auswirkungen deutlich spürbar sind, bestätigt auch Torsten Möller, Vorsitzender des Kreisbauernverbandes Werra-Meißner. „In 2009 gab es im Werra-Meißner-Kreis noch 147 milchviehhaltende Betriebe, 70 von ihnen haben in den letzten Jahren aufgegeben“, erklärte Möller. Starke Gewinneinbußen, aber auch steigende Auflagen und damit verbundene Bürokratie seien die wichtigsten Gründe dafür. „Um den Landwirten Entlastung zu verschaffen, muss der bürokratische Aufwand sinken“, stimmte Minister Schmidt dem zu. Um die Landwirtschaft weiter zu unterstützen, sprach sich Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt deutlich für den Erhalt des Zwei-Säulenmodells auch nach 2020 aus. Vor allem kleinere Betriebe und Junglandwirte sollten seiner Meinung nach gestärkt werden.
In Anbetracht der schlechten Milchpreise im letzten Jahr mahnte Schmidt an, die Kriseninstrumente verbessern zu müssen, um zukünftig weitere Krisen verhindern zu können. Außerdem kritisierte er, dass die derzeit hohen Butterpreise kaum Auswirkungen auf den Erlös der Erzeuger haben. „Von dem Erlös kommt zu wenig direkt beim Landwirt an“, so Bundesminister Schmidt. 
In Zeiten geringer Erlöse ist Planungssicherheit, vor allem im Hinblick auf hohe Investitionskosten, wichtiger denn je. Das betrifft derzeit die Sauenhalter. Ihnen versprach Schmidt ausreichende Übergangsfristen.
Der hohe Flächenverbrauch im Werra-Meißner- Kreis und  Landkreis Hersfeld-Rotenburg bereitet den Landwirten große Sorgen. Beide Landkreise sind derzeit von drei großen Bauvorhaben betroffen. Der Bau der Bundesautobahn A44 schreitet weiter voran; der Flächenverbrauch hierfür ist enorm.
Gleiches gilt  für die Verlegung der Stromtrassen Wahle-Mecklar und SuedLink. In den entscheidenden und zur Zeit viel diskutierten Fragen waren sich die Vorsitzenden und der Bundesminister einig: „Wiederkehrende Entschädigungen sind die einzige vernünftige Lösung für die Landwirte, da es nicht genügend Ausgleichsflächen gibt“, betonte Vorsitzender des KBV Hersfeld-Rotenburg, Friedhelm Diegel.



Die seit dem 02. Juni 2017 gültige neue Düngeverordnung muss bereits zur Herbstdüngung 2017 berücksichtigt werden. Die wichtigsten Änderungen können Sie hier herunterladen.

Außerdem steht Ihnen unter dem Link "Umsetzung der neuen Düngeverordnung" eine vereinfachte N-Düngebedarfsermittlung als Download zur Verfügung.

Die Kampagne "Hessen Landwirtschaft blüht für Bienen - Imker und Landwirte sind Partner" ist ein Gemeinschaftsprojekt des Hessischen Bauernverbandes und des Landesverbandes Hessischer Imker. Neben den positiven Effekten für die Landwirtschaft sollen mit der Kampagne die Verbraucher erreicht werden.
Die Aussaat soll Mitte April/Anfang Mai erfolgen, um eine Anschlussblüte an den Raps zu gewährleisten.



Matthias Tschumi
http://www.tierwelt.ch/?rub=4499&id=41426
Die Düngebilanzen müssen am 31.03. für das Vorjahr vorliegen! Füllen Sie den Betriebsdaten-Erfassungsbogen aus und lassen Sie uns diesen zukommen. Wir werden ihn dann umgehend berechnet an Sie zurückgeben.

Der Erfassungsbogen steht hier zum download bereit.

Am 16. März 2017 findet die diesjährige Mitgliederversammlung statt. Sie beginnt um 19.30 Uhr. Veranstaltungsort ist der Reichensächser Hof (Bürgerhaus) in Wehretal- Reichensachsen, Platz der Normandie 1.

Ralf Stephan, Chefredakteur der Zeitschrift "Land und Forst" wurde als Redner eingeladen und wird die Umfrage, die in den vergangenen Wochen durch das "Landwirtschaftliche Wochenblatt" und "Land und Forst" durchgeführt wurde, vorstellen.
Darin wird thematisiert, was Landwirte von 2017 erwarten. Das reicht von Fragen zum Agrarmarkt über Bundestagswahl bis hin zur Agrarpolitik. Die Ergebnisse werden eine spannenden Einblick darüber geben, wie die Stimmung unter den Landwirten tatsächlich ist.

Die vollständige Einladung können Sie unter unten stehenden Link herunterladen.

Alle Mitglieder sind herzlich eingeladen.

Ab 1. Januar 2017 gibt es einige Änderungen bzgl. der Agrardieselrückerstattung. Wir haben hier die wichtigsten Infos zusammengefasst und alle Formulare zum Download vorbereitet.
Seit dem 21. November 2016 herrscht Stallpflicht für Geflügel in Hessen.
Das Veterinäramt hat neue Maßnahmen erlassen, die unbedingt einzuhalten sind, um das Risiko einer Ausbreitung der Vogelgrippe zu minimieren.
Rund 70 Mitglieder kamen zur Mitgliederversammlung des Kreisbauernverbandes am vergangenen Mittwoch.

Nach dem Geschäftsbericht referierte Rechtsanwalt Guido Eßmann aus Helmstedt zum Thema „Wichtige Inhalte eines Landpachtvertrages“. Er betonte gleich zu Anfang seines Vortrages die Wichtigkeit der richtigen Schriftform eines Vertrages. „Viele Verträge sind von Grund auf anfechtbar weil zum Beispiel nicht alle Vertragsparteien unterschrieben haben.“, so Eßmann. Wichtig ist auch, dass die Pachtsache ordentlich beschrieben ist. Alte Feldbezeichnungen in alten Verträgen sind oft nicht mehr nachzuvollziehen. Der Pachtzins ist dem Ertragswert der Fläche anzugleichen. In letzter Zeit seien auch wieder vermehrt Naturalpachtklauseln vereinbart worden, Eßmann sieht das als Folge der Euro Schwäche. „Ob sich das weiter durchsetzt bleibt abzuwarten“, so Eßmann. Ein Thema welches auch oft zu Konflikten führt ist die Pachtdauer. In einem Vertrag sollten der Anfang und das Ende des Pachtvertrages genau beschrieben sein. Besonders wichtig ist, für alle Veränderungen die Zustimmung des Verpächters einzuholen. Pflugtausch, Nutzungsänderung, oder das Gründen einer Vater-Sohn GbR müssen dem Verpächter mitgeteilt werden, geschieht das nicht ist der Pachtvertrag im Ernstfall anfechtbar. Grundsätzlich gelte, je mehr schriftlich vereinbart ist, desto sicherer ist der Pachtvertrag. Viele verschiedene Fragen, die im Anschluss an den Vortrag gestellt wurden, bestätigten die Brisanz dieses Themengebietes. „Checken Sie alle Ihre Pachtverträge, schließen sie Lücken, die ihnen zum Verhängnis werden könnten, denn der Bodenmarkt ist hart umkämpft.“, schloss Eßmann seinen Vortrag.

Im Geschäftsführenden Vorstand wurde Frank Theune wiedergewählt.
Im erweiterten Vorstand standen Heinrich Achler, Christian Stange, Carsten Hildebrand, Herbert Wicke, Karl-Heinrich Göpel, Ulrich Hartmann und Thomas Pfordt zur Wahl und wurden ebenfalls wiedergewählt.





Seit dem 26.11.2015 können Pflanzenschutzmittel nur noch mit Vorlage des Pflanzenschutzsachkunde Nachweis.
Händler dürfen Pflanzenschutzmittel an nicht-sachkundige nur dann abgeben, wenn es sich um auf dem Betriebsgelände des Erwerbers lebende oder arbeitende Familienangehörige oder Ehegatten, seine Mitarbeiter und/oder von ihm bevollmächtigte oder beauftragte Person handelt. Die Lieferung sollte in geeigneter Weise dokumentiert werden. Bei der Abholung muss sich die nicht-sachkundige Person beim Händler entsprechend ausweisen und eine Vollmacht vorweisen wenn der Verkäufer sie nicht kennt.

Sie können die anhängende Mustervollmacht für nicht sachkundige Personen nutzen. Diese ist vom hessischen Bauernverband mit dem LLH abgestimmt.

Rund 40 Landwirte aus dem Kreis Werra-Meißner machten sich am 01. Oktober 2015 auf den Weg nach Fulda, um an der Demonstration anlässlich der Agrarministerkonferenz teilzunehmen. Sie reisten sowohl mit dem Bus als auch mit Schleppern an. 
Bei der Kundgebung auf der Pauluspromenade sprachen HBV- Präsident Friedhelm Schneider, DBV- Präsident Joachim Rukwied, Agrarministerin Priska Hinz, Präsidentin der Landfrauen Hildegard Schuster und Landesvorsitzender der Hessischen Landjugend Lars Döppner. Aus den angrenzenden Bundesländern kamen ebenfalls Landwirte zur Unterstützung.
Themen waren nicht nur der unaufhörliche Preisverfall bei den landwirtschaftlichen Erzeugnissen, sondern auch die immer mehr werdende Bürokratie. Lars Döppner von der Landjugend forderte eine Unterstützung der Politik, das Ansehen der Landwirte wieder zu stärken. Des weiteren wurde die Kundgebung von rund 40 Schlepperfahrern unterstützt, die sich auf der Pauluspromenade und vor dem Dom postierten um auf die aktuelle Situation der Landwirte aufmerksam zu machen.
Im Anschluss an die Kundgebung setzte sich der komplette Demonstrationszug in Bewegung, Richtung Innenstadt und endete auf dem Universitätsplatz. Dort wurde Bratwurst und Milch zu Erzeugerpreisen verkauft, um auf die akutelle Preissituation aufmerksam zu machen und mit Verbrauchern ins Gespräch zu kommen.











Um den Forderungen des Berufsstandes Nachdruck zu verleihen, haben sich auch Landwirte aus dem Werra-Meißner Kreis auf den Weg nach Brüssel gemacht.

Nachts um 3 starteten Torsten Möller, Alexander Pfetzing, Hartmut Rautenkranz und Bernd Wendroth zur Demo. In erster Reihe konnten sie den Geschmack von Tränengas, welches von der Polizei eingesetzt wurde, spüren. Mit Wasserwerfern und Reizgas versuchten die Polizisten die Demonstranten unter Kontrolle zu halten.
Die Aggression war an jeder Stelle zu spüren. Besonders die französischen Kollegen hatten eine kriegerische Stimmung. Schnell waren Bäume entwurzelt oder Rundballen in Brand gesteckt. "Die kennen keine Gnade", so der Eindruck unserer 4 Mitstreiter. 

500 Millionen Euro wird nun aus der EU-Kasse für die Milchbauern bereitgestellt-doch ist das wirklich was?

Ja -  es ist viel Geld - aber für wen?
-  Als Kredit zur Erhaltung der Liquidität um es in 4 Jahren zurückzuzahlen - wer kann das heute schon sagen, dass das Konto das hergibt?

-  Zur Erhöhung der Lagerhaltung? Das ist großer Blödsinn - man muss nur die Schweinehalter fragen, die können ein trauriges Lied darüber singen. Damit werden nur die Eigentümer der Lagerhäuser reich.

- Zur Erschließung von alten und neuen Märkten? Nicht schlecht - aber wann wirkt das? Frühestens in zwei Jahren, bis dahin hält niemand durch.

Das einfachste und das schnellste wäre: Weg mit dem Russlandembargo!
Nur allein die Ankündigung würde reichen um die Preise- und zwar auch bei denen Schweinen- steigen zu lassen.

Das sollte unsere klare Forderung sein. Eine sofortige Wirkung wäre gewiss.

Alles andere muss danach mit Ruhe und Weitsicht abgearbeitet werden.

Viele Grüße und wir tun unser Bestes.
Euer Kreisbauernverband Werra-Meißner e.V.

Weiterlesen ...

Am 13.03.2015 wurde Horst Kupski in der Stadthalle Eschwege offiziell aus seinem Amt als Vorsitzender des Kreisbauernverbandes verabschiedet. Viele Berufskollegen und Wegbegleiter, Kollegen aus benachbarten Verbänden und Politische Vertreter kamen an diesem Tag um sich für die langjährige Zusammenarbeit zu bedanken.

Weiterlesen ...

Horst Kupski wurde zum Ehrenvorsitzenden gewählt.

 

Torsten Möller wurde mit großer Mehrheit von 87 Ja-Stimmen bei 95 Wahlberechtigen zum neuen Vorsitzenden gewählt.

Neu in den erweiterten Vorstand wurden Daniel Hoßbach, Sebastian Siebold, Andreas Mill und Nicol Dilling gewählt.

In diesem Jahr wurden wiedergewählt die Herren Achim Albrecht-Vogelsang, Günther Brunst, Uwe Schmidt, Christian Siebald und Ulrich Lenz.

Weiterlesen ...

Im Antrag 2015 wird nachgefragt, ob Dauergrünlandflächen nach dem 31.12.2014 umgebrochen wurden. Wenn man das ankreuzt muss nachgewiesen werden, dass dieser Umbruch genehmigt ist.

 

Achtung!

Auch die Feldfutterflächen (Codierung mit 400 Kennziffern) aus 2014 werden als DGL in das Jahr 2015 vorgetragen.

 

Beachte!

Wenn man diese Feldfutterflächen in 2015 umbricht, muss eine Genehmigung vorliegen. Daher passen Sie bitte genau auf, wann der Umbruchtermin war, 2014 oder 2015.

 

Welche Lösung gibt es?

Wenn diese Fläche nicht im Jahr 2014 umgebrochen wurde, ist entweder eine Genehmigung beim Landwirtschaftsamt einzuholen.

 

oder

 

Im Jahr 2015 als Ökologische Vorrangfläche (ÖVF) anzumelden. Danach empfehlen wir den Umbruch und den Anbau einer Halm- oder Hackfrucht auf dieser Fläche, mindestens in einem Jahr innerhalb des Zeitraums 2015 – 2020. Man muss diese Halm- oder Hackfrucht nicht beernten.

 

Es muss aber eindeutig erkennbar sein, dass diese Frucht auf der Fläche wächst.

 

Wichtig:

Innerhalb der neuen Förderperiode bis 2020 muss wenigstens einmal etwas anderes aufwachsen als Gras, Grasgemenge, Luzerne und ähnliches.

 

Auskunft erteilt Herr Roth

Im GbR-Vertrag muss geregelt sein, dasskeine Entscheidung gegen den Willen des Junglandwirtes getroffen werden kann.

 Dieses geht auch durch die Formulierung im GbR-Vertrag – Entscheidungen dürfen nur im gegenseitigen Einvernehmen bzw. gemeinsam getroffen werden.

 Die Gewinnverteilung sollte wenigstens 51 : 49 % zugunsten des Junglandwirtes sein. Wir raten jedoch vor dem Hintergrund der Gefahr, dass die Wi-Bank in diesem Fall eine Schaffung künstlicher Voraussetzungen unterstellen kann, zu einer Gewinnverteilung von 55 : 45 % zugunsten des Junglandwirtes.

 Von einer rückwirkend angepassten GbR-Vertragsgestaltung raten wir dringend ab. Im Falle der Nichtanerkennung oder bei zuvor beschriebenem Verdacht kann es zur Kürzung sämtlicher Flächenprämien kommen.

 Ändern Sie Ihren GbR-Vertrag und beantragen Sie erstmals zum Antrag 2016 die Junglandwirteprämie, lassen Sie sich unbedingt von Ihrem Steuerbüro beraten, da allzu oft bei dieser Gewinnverteilung die fehlenden Freibeträge der Junglandwirte zu keinem finanziellen Vorteil für den Betrieb führen. Bedenken Sie bitte alle Folgen des neugestalteten Vertrages. Dieses Schreiben können Sie Ihrem Steuerbüro übergeben.

Für Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

 

Der Kreisbauernverband Werra-Meißner e.V. lud die Mitglieder der Pfarrkonferenz vor einiger Zeit dazu ein, sich ein Bild von moderner Schweinehaltung in ihrer Umgebung zu machen. Dieser Einladung folgte der Dekan Dr. Arnold und weitere 24 Pfarrerinnen und Pfarrer aus dem Landkreis Werra-Meißner. Zur weiteren Unterstützung waren neben dem Geschäftsführer des Kreisbauernverbandes Uwe Roth und Vorstandsmitglied Torsten Möller, auch Thomas Fögen von der HBV Unternehmensberatung an diesem Tag anwesend. Nach einer kurzen Vorstellung des Betriebs, durch den Betriebsleiter Burkhard Gonnermann, betraten die Pfarrerinnen und Pfarrer die Stallungen. Die Besucher wurden durch die Deck- und Warteställe sowie die Abferkelbereiche geführt. Betriebsleiter Burkhard Gonnermann erläuterte die Stallsysteme und stellte sich zusammen mit Thomas Fögen, Uwe Roth und Torsten Möller allen Fragen, die während der Stallbesichtigung gestellt wurden. Im Abferkelbereich hielten sich die Besucher besonders lange auf, groß war das Interesse an den frisch geborenen Ferkeln.

Weiterlesen ...

Vorsitzender des Kreisbauernverbandes Werra-Meißner Horst Kupski hatte mit Ehefrau Elke und den Töchtern Kornelia und Konstanze zum Kreiserntedankfest auf ihren Hof in Niederhone eingeladen, und mehr aus 700 Menschen aus allen Teilen des Werra-Meißner-Kreises waren gekommen. Darunter auch hochrangige Ehrengäste aus Politik und Wirtschaft.

Weiterlesen ...

Der Hessische Bauernverband und der Radiosender FFH organisieren zurzeit gemeinsam die Aktion "Expedition Bauernhof". Hierbei können sich die Radiohörer bewerben und verschiedene Aktionen auf landwirtschaftlichen Betrieben gewinnen. Am 06. August war das Radioteam und die Gewinner auf dem Betrieb Roth zugegen und erlebten die Verarbeitung eines Schweins zu Wurst- und Fleischwaren. Nach der Besichtigung des Betriebes und der Ställe wurde ein Schwein zerlegt und verarbeitet. Das Radioteam begleitete dabei jeden Verarbeitungsschritt. Die Gewinner durften bei der Verarbeitung aktiv mitarbeiten. Am Ende des Tages wurde beim gemeinsamen Grillen die selbst hergestellten Bratwürste verkostet.

Auf der Internetseite des Hessischen Bauernverbandes (http://www.hessischerbauernverband.de/endspurt-expedition-bauernhof) und des Radiosenders FFH (http://www.ffh.de/aktionen-events/ffh-aktionen/2014/expedition-bauernhof.html) können die Zusammenfassungen der einzelnen Aktionen nachgelesen werden.

Weiterlesen ...

Um die Greeningauflage von 5% der gesamten Ackerfläche in Zukunft zu erfüllen, gibt es mehrere Möglichkeiten, oder bestimmte Bereiche die als Greeningfläche angerechnet werden kann.


Stilllegung: Nutzungsverbot (wie bisher) / Anrechnungsfaktor 1,0


Zwischenfrucht: verschiedene Arten, muss stehen bleiben bis zum 15.02. /Anrechnungsfaktor 0,3

Feldstreifen: mind. 1m, max. 20m breit, egal wo, länge spielt keine Rolle  / Anrechnungsfaktor 1,5

Pufferstreifen: parallel zu Gewässern, höchstwahrscheinlich 5m mindestens / Anrechnungsfaktor 1,5

Stickstoffbindende Pflanzen: Grob- und Feinleguminosen, mit Pflanzenschutz / Anrechnungsfaktor 0,7

 

Weiterlesen ...

Flächen die aus der Produktion genommen wurden,

- müssen in einem guten landwirtschaftlichen und ökologischen Zustand gehalten werden
- dürfen weder zu landwirtschaftlichen noch zu nicht landwirtschaftlichen Zwecken genutzt werden
- sind der Selbstbegrünung zu überlassen oder durch gezielte Aussaat mit entsprechenden Saatmischungen zu begrünen.
- müssen mindestens einmal jährlich gemäht oder der Aufwuchs zerkleinert werden.

Die Pflegemaßnahmen dürfen in der Sperrfrist vom 01.04. bis zum 30.06. nicht durchgeführt werden!
Aus besonderen Gründen des Natur- oder Umweltschutzes, oder wenn keine schädlichen Auswirkungen auf den Naturhaushalt zu befürchten sind, kann das zuständige Landratsamt von dieser Vorschrift Ausnahmen genehmigen.
Mit 24.000 ha "Natura 2000-Gebiete" ist der Werra-Meißner-Kreis hessenweit führend. Die einzigartige Pflanzen- und Tierwelt, die hier im Kreis existiert und das Vogelschutzgebiet Ringgauer Höhe mit der überregionalen Bedeutung für den Vogelflug haben den Werra-Meißner-Kreis an die Spitze der ökologisch hochwertigen Gebiete Hessens, aber auch Deutschlands gestellt. Jedem von uns ist es eine Freude in einem so sehr abwechslungsreichen ländlichen Raum zu leben. Mit der Werra, der Wehre, der Sontra in den Niederungen und dem Hohen Meißner als höchste Erhebung erhält der Werra-Meißner-Kreis ganz unterschiedliche Klima- und Lebensräume. Im Zuge des Baues der A 44 sind sehr intensive Untersuchungen durchgefürt worden. Haupt Schutzziel der FFH-Gebietsausweisung ist die Fledermaus. Mehrere Arten, eine davon ist das Große Mausohr, befinden sich in den Gebieten, die zukünftig durch die A 44 durchschitten werden. Gleichzeitig neben der Tierwelt (Fauna) erfreut sich der Werra-Meißner-Kreis auch noch über eine herausragende Pflanzenwelt (Flora). Von größerer überregionaler Bedeutung sind die Buchenwälder in unserem Landkreis. Hinzu kommen seltene Pfeiffengraswiesen und das Vorkommen des Ameisenbläulings, eines Schmetterlings mit einem komplizierten Fortpflanzungsprozess.

Das Vogelschutzgebiet Ringgauer Höhe ist ein bedeutendes Rastgebiet für Zugvögel.

Die Betroffenheit der Forst- und Landwirtschaft durch die Ausweisung der "Natura 2000-Gebiete" hat bisher noch keine großen Einschränkungen für die Bewirtschafter nach sich gezogen. Ob dies in Zukunft jedoch auch so sein wird sieht der Kreisbauernverband mit der nötigen Skepsis. Allein die Tatsache, dass man seine Flächen in einem mit Auflagen bedachten Gebiet bewirtschaftet, reicht aus, um mögliches nachvollziehbares Unbehagen walten zu lassen.

(Ansprechpartner Frau Ross)

Das Forum ländlicher Raum ist ein Zusammenschluss von verschiedenen Vereinen, Verbänden und Institutionen, die sich zum Ziel gesetzt haben, die Kräfte im Bereich der Landwirtschaft und des ländlichen Raumes zu bündeln.

Das Forum wurde 2003 gegründet und vereinigt die Landfrauenvereine, Landsenioren, Verbände landwirtschaftlicher Fortbildung, Bodenverband und Landtechnische Fördergemeinschaft Werra-Meißner, Bäuerinnen- und Bauernstammtische, Waldbesitzerverband, Jagdgenossenschaften und Eigenjagdbesitzer, Bioverbände, Verein für Regionalentwicklung, Landwirtschaftliche Familienberatung, die evangelische und katholische Kirche, den Fachbereich Ländlicher Raum, Wirtschaft, Tourismus und Verkehr beim Landrat des Werra-Meißner Kreises sowie den Kreisbauernverband Werra-Meißner unter einem Dach.

Zu einer festen Veranstaltung im Jahresverlauf hat sich das Kreiserntedankfest entwickelt. Jedes Jahr findet hier ein ökumenischer Gottesdienst auf einem anderen landwirtschaftlichen Betrieb im Kreisgebiet statt, an dem regelmäßig 300 Gäste und mehr teilnehmen. Zur Tradition geworden ist, dass nach dem festlichen Gottesdienst noch ein geselliger Ausklang bei Kaffee und Kuchen statt findet, um Zeit zu finden sich auszutauschen und gemeinsam einen geselligen Nachmittag zu verbringen.

Darüber hinaus veranstaltet das Forum jedes Jahr ein themenbezogenes Projekt. Da die Jugend gerade im ländlichen Raum eine wichtige Zukunftssäule darstellt, ist es dem Forum besonders wichtig, hier regelmäßig Kontakt zu halten. Deshalb finden oftmals Aktionen in Zusammenarbeit mit Kindergärten und Schulen statt, ähnlich der Aktion „Bauernhof als Klassenzimmer“. In den vergangen Jahren standen unter anderem nachwachsende Rohstoffe oder die Erzeugung regionaler Lebensmittel und deren Verarbeitung im Mittelpunkt.

Sprecher des Forums ist Horst Kupski, die Geschäftsführung obliegt dem Kreisbauernverband Werra-Meißner.

Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie im Werra-Meißner Kreis

Die Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) wurde im Jahr 2000 in Kraft gesetzt und hat den Schutz der Gewässer zum Ziel. Sie soll wasserwirtschaftliches Handeln durch Maßnahmenprogramme und Bewirtschaftungspläne bündeln und einen sowohl quantitativ als auch qualitativ guten Zustand des Oberflächen- und Grundwassers erreichen. Hierbei handelt es sich um eine europäische Richtlinie, die vorsieht, den guten chemischen als auch mengenmäßigen Zustand im Grundwasser bis 2015 zu erreichen.

In den ersten beiden Phasen wurde eine flächendeckende Bestandsaufnahme auf Gemarkungsebene erstellt, im zweiten Schritt wurde ein Maßnahmenprogramm erstellt.

Auf Grund dieser Bestandsaufnahme wurden betroffene Gemarkungen zu sogenannten „Maßnahmenräumen“ zusammengeführt.

In diesen Maßnahmenräumen steht den Landwirten eine kostenfreie Zusatzberatung durch ein Ingenieurbüro zur Verfügung. Ziel dieser Gewässerschutzberatung ist es, Stoffeinträge ins Grundwasser weiter zu minimieren und Erosion zu verhindern. Zu diesem Zweck bilden die Landwirte der betroffenen Gemarkungen Arbeitskreise, in denen für den jeweiligen Maßnahmenraum wichtige Themen besprochen und auch in Feldversuchen erforscht werden. Die Ergebnisse stellt das Beratungsbüro in Vorträgen als auch in einem Rundschreiben vor. Als weitere Mitglieder dieser Arbeitskreise nehmen an den Veranstaltungen der Projektträger (Gemeindeverwaltung oder Stadtwerke), ein Vertreter des RP Kassel, der Fachdienst Ländlicher Raum des Werra-Meißner Kreises sowie der Kreisbauernverband teil.

Das Beratungsangebot ist für die Landwirte kostenfrei, und auch die Teilnahme und Umsetzung von Maßnahmen ist freiwillig.

Im Werra-Meißner Kreis gibt es drei von der WRRL betroffene Maßnahmenräume, diese befinden sich im Werratal, in Waldkappel und in Witzenhausen.

Sollten Sie Fragen zur WRRL haben, so steht Ihnen Frau Roß unter der Tel.-Nr. 05651-7456615 gerne zur Verfügung.