Aktuelles

Überblick über die Maßnahmen nach dem bestätigten ASP-Fall in Brandenburg

In der Pressekonferenz informierte die Ministerin für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg, Ursula Nonnemacher, über die Maßnahmen zur Eindämmung der ASP.

Das vorläufige Gefährdete Gebiet hat einen Radius von etwa 15 km und umfasst die Landkreise Spree-Neiße und Oder-Spree, sowie den grenznahen Bereich Polens. Die endgültige Restriktionszone wird anhand topographischer Begebenheiten und Landnutzungsformen festgelegt. Dazu werden Experten hinzugezogen. Die Kernzone rund um den Fundort des Wildschwein-Kadavers hat einen Radius von mindestens 3 km.
Innerhalb des Gefährdeten Gebietes gelten folgende Maßnahmen:

- Jagdverbot für alle Tierarten
- Feststellung, welche schweinehaltenden Betriebe in der Restriktionszone liegen und Information über die strikte Einhaltung der betrieblichen Hygienemaßnahmen, um die Übertragung der ASP in die Hausschweinebestände zu verhindern
- Intensivierung der Kadaversuche
- Einrichtung von Kadaversammelstellen
- Eventuelles Ernteverbot von Mais, um eine Ausbreitung der Wildschweine zu verhindern
- Verbot von Veranstaltungen bei denen Kontakt zu Schweinen bestehen könnte, wie beispielsweise Hoffeste
- Verbringungsverbot von Schweine und Schweinefleisch
- Jäger vor Ort werden detailliert informiert.

In dem Gefährdeten Gebiet liegen einige landwirtschaftliche Betriebe mit Schweinehaltungen, die von
den Maßnahmen betroffen sind. Diese sollten die Hygienemaßnahmen strikt einhalten.
Maßnahmen in der Kernzone (Radius mindestens 3 km)
- Die gesamte Kernzone wird eingezäunt
- Es besteht ein generelles Betretungsverbot, um das Verschleppen des Virus zu verhindern.
- Untersagung der Ernte
- Generelles Verbringungsverbot von Schweinen und Schweinefleisch.


Brandenburg hat bereits im Vorfeld die Intensivierung der Fallwildsuche mit 50 € pro Fallwild gefördert.
Die Maßnahme hat zu einer Erhöhung der Probennahme um etwa 30% seit November 2019 geführt.
Zudem wurde ein mobiler Stromzaun an der Grenze zu Polen erreichtet, um die Einwanderung von
Schwarzwild zu reduzieren. Inwieweit diese Maßnahme Erfolg hatte, lässt sich nur schwer ermitteln,
dennoch ist es sehr wahrscheinlich, dass der Zaun das Auftreten des ersten ASP-Falls in Brandenburg
herausgezögert hat.

Entschädigung:
Das Bundesland Brandenburg hat sich bereits im Vorfeld des ASP-Ausbruchs Gedanken zu Entschädigungszahlungen betroffener Landwirte gemacht. Nach Aussage der Ministerin bestehen klare Vorgaben. Je nach Betroffenheit werden unterschiedliche Stufen abgegrenzt und es gibt verschiedene Töpfe aus denen Entschädigungen gezahlt werden können. 

Das BMEL hat einen Erklärfilm zur ASP erstellt. Diesen finden Sie unter folgendem Link:
https://www.bmel.de/SharedDocs/Videos/DE/Tiere/Tierseuchen/erklaerfilm-afrikanische-schweine-pest-ausbruch.html




Q
uelle: Hessischer Bauernverband
Auch in 2020 bieten wir wieder eine Futterbörse an!

Um unsere LandwirtInnen zu unterstützen, bieten wir eine Futterbörse an.
Unter 05651 - 745660 meldet Ihr uns, ob Ihr Futter abgeben könnt oder welches benötigt.
Preisverhandlungen sind Sache der Beteiligten.


Aktuelle Angebote/ Gesuche:

Produkt Menge Ort Angebot/Gesuch
Grassilage  400 Rundballen

Ringgau-Röhrda
05659-923530

abzugeben

       
       
 Maschinenbörse      
       



 
 

Blühstreifen sind wertvolle Biotope, die Lebensräume für Bienen, Hummeln, Schmetterlinge und viele andere Insekten sind. Feldhasen, Rebhühner, Vögel und andere Wildtiere finden ebenfalls in den Blühstreifen Nahrung und Unterschlupf, denn Ringelblume, Koriander, verschiedene Kleearten, Fenchel, Phazelia, Sonnenblume, Saatwicke und viele andere nektarliefernde Pflanzen sorgen für ein reichhaltiges Nahrungsangebot.

Als Patin oder Pate erhalten Sie ein Patenschaftszertifikat, eine Wegbeschreibung und im Laufe des Jahres Bilder der Blühflächen per E-Mail. Ab einer Patenschaft von 50 m² schenken wir Ihnen ein Glas Honig aus der Region.

Sie können bereits 5m² für 10,- € erwerben, jede Flächengröße ist möglich.

Die Patenschaft gilt bis zum 1.10.2020. Danach wird die Fläche für das nächste Jahr vorbereitet.

Die Patenschaftsfläche befindet sich, wenn möglich, in der Nähe Ihres Wohnortes, sodass Sie die Fläche regelmäßig besuchen und sich an der bunten Vielfalt erfreuen können.

Sie haben Interesse? Gern beantworten wir Ihre Fragen und nehmen Ihren Patenschaftswunsch entgegen:
Tel.: 05651 - 745660 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


In der kommenden Woche soll die Aktion „Wir machen weiter“ noch einmal verstärkt werden. Deshalb rufen wir zu digitalen Aktionstagen auf.

Verabredeter Auftakt soll der 21.4.2020 sein.

Jede Landwirtin und jeder Landwirt kann auf seinen Social-Media-Kanälen (Facebook, Instagram, Twitter etc.) selbstständig eigene Inhalte (Bilder, Videos etc.) veröffentlichen. Diese können z. B. Einblicke in die vielfältige Arbeit des Betriebes geben und zeigen, welche Lebensmittel der Hof produziert. Die Inhalte sollen mit einer der Botschaften verknüpft werden. Um Reichweite zu erzeugen, sollten die Hashtags #wirmachenweiter und #diedeutschenbauern verwendet werden.

Die Motive „Wir machen weiter“ können Sie sich hier herunterladen  und ebenfalls in Ihrem WhatsApp-Status, bei Facebook, Instagram uvm. veröffentlichen.

Bei Fragen helfen wir gern.


Durch die Corona-Krise sind zahlreiche Fragen aufgetaucht.

Um Ihnen einen kleine Hilfestellungzu geben, haben wir die wichtigsten Punkte zusammengetragen: Infos zu Corona

 

Wichtig: Bereiten Sie sich auf den Ernstfall vor und erstellen Sie einen Notfallplan (Schichtdienst, Helfer, die bei Quarantäne Tiere versorgen können etc.)

I. Allgemeine Hinweise
Das Corona-Virus wird uns wohl noch eine Weile beschäftigen. Der Chefvirologe der Berliner Charité, Prof. Dr. Christian Drosten, hält es für wahrscheinlich, dass sich 60 bis 70 % der Menschen infizieren können. Die meisten von ihnen würden nur leichte Erkältungssymptome oder gar keine Symptome aufweisen.
Insbesondere Tierhaltungsbetriebe - ob mit oder ohne Lohnarbeitskräfte - sollten frühzeitig klären, wie sie ihre Tiere weiter versorgen, wenn Betriebsleiter, Familienarbeitskräfte und/oder Mitarbeiter ausfallen. Denn sind Personen infiziert, werden diese sowie alle möglichen Kontaktpersonen (auch wenn diese nicht infiziert sind) 14 Tage unter (häusliche) Quarantäne gestellt.
Laut FLI gibt es bisher keine Hinweise darauf, dass sich Nutztiere mit SARS-CoV-2 infizieren können. Demzufolge sollte eine Versorgung der Tiere oder anderweitige Arbeiten auf dem Betrieb weiter möglich sein, sofern die unter Quarantäne gestellte Person, den Kontakt zu anderen Personen meidet und entsprechende Hygienemaßnahmen konsequent umsetzt. Dies gilt aber nur vorbehaltlich weitergehender und einschränkender Auflagen durch die jeweilige Anordnung der zuständigen Gesundheitsbehörde!

Auf Nachfrage bei den Gesundheitsämtern, wie speziell landwirtschaftliche Betriebe mit solch einer Situation umgehen sollen, bekommt man allerdings unterschiedliche oder eher allgemeine Antworten:
Alle weisen jedoch darauf hin, dass die Isolierung der Menschen an erster Stelle stehe, auch bei Verdachtsfällen und Kontaktpersonen. Die Betriebe würden aufgefordert, selbst entsprechende organisatorische Vorkehrungen zu treffen, so z.B.:

 - Das Erstellen von Notfallplänen.
 - Angepasste Personal- und Schichtplanung: Das zielt darauf ab, dass
      ausschließlich die gleichen Kollegen Kontakt haben.
    - Wo es möglich ist, sollten unterschiedliche Eingänge und separate Räume genutzt
      werden (Siehe weiter unten; Virus kann sich bis zu 9 Tage auf Oberflächen halten).
 - Die Mitarbeiter sollten grundsätzlich auch ihre privaten Kontakte (z.B. nach 
      Feierabend) einschränken.

Wo dies konsequent durchgeführt wird, muss im Ernstfall unter Umständen nicht die gesamte Belegschaft
unter Quarantäne gestellt werden. Derartige Maßnahmen sollten aber in jedem Fall mit
dem Gesundheitsamt (https://tools.rki.de/PLZTool/) abgeklärt werden. Denn bislang gibt es weder klare noch einheitliche Regeln.
Prinzipiell geht es immer um Einzelfallentscheidungen. Unter bestimmten Voraussetzungen seien auch Ausnahmen von der häuslichen Quarantäne möglich – beispielsweise, wenn die Mitarbeiter den gleichen Status hätten und so als geschlossenes Team arbeiten würden.
Ohne Kontakt zu anderen Kollegen im Betrieb könnten sie durchaus Schichten gemeinsam absolvieren.
Das Brandenburger Gesundheits- und Verbraucherschutzministerium erklärte, dass Ersatzarbeitskräfte in einer Tierhaltung eingesetzt werden könnten, in der zuvor positiv getestete Mitarbeiter tätig waren. Bei Einhaltung der allgemeinen Hygieneregeln sind dabei keine gesonderten Desinfektionsmaßnahmen zum Schutz vor dem Corona-Virus im Stall erforderlich.

Arbeitsbereiche, wie etwa der Melkstand, müssten demnach vor dem Einsatz des Ersatzpersonals nicht desinfiziert werden. Eine Übertragung über unbelebte Oberflächen sei bisher nicht dokumentiert. Das Corona-Virus übertrage sich hauptsächlich über Tröpfcheninfektion von Mensch zu Mensch, insbesondere über die Schleimhäute der Atemwege. Auch eine indirekte Übertragung über die Hände, die mit der Mund- oder Nasenschleimhaut sowie mit der Augenbindehaut in Kontakt gebracht werden, sei möglich.

Gründliches Händewaschen hat daher oberste Priorität.


II. Infos zu Quarantänemaßnahmen
Häusliche Quarantäne - was heißt das eigentlich?
Die Behörde entscheidet, über wen Quarantäne verhängt wird. Egal, ob man im Krankenhaus isoliert wird oder zu Hause bleiben muss: Betroffenen müssen dem Folge leisten und dürfen die Quarantäne nicht verlassen.
Das Gesundheitsamt kann eine häusliche Quarantäne (14 Tage, wegen der Inkubationszeit) anordnen, wenn:

 - Kontakt mit einem Covid-19-Erkrankten bestand.
 - Der Test auf das Coronavirus positiv ausgefallen ist, auch wenn keine oder nur
      geringen Symptome auftreten.
 - Betroffene sich in den vergangenen zwei Wochen in einem Risikogebiet aufgehalten
      haben.
 - Familienmitglieder oder weitere Personen, die im selben Haushalt leben, stehen
      automatisch auch unter Quarantäne. Ist eine Person im Haushalt ernsthaft am
      Coronavirus erkrankt, sollten die restlichen Familienmitglieder auf die Umsetzung
      konsequenter Hygienemaßnahmen achten.

Verhalten während der Quarantäne:

 - Betroffene müssen zu Hause bleiben.
 - Sie dürfen NICHT zur Arbeit gehen, Einkäufe erledigen, spazieren gehen oder
      Besuch empfangen.
 - Im eigenen Garten sollte sich nur aufgehalten werden, wenn dieser eingegrenzt ist
      und sich auf Nachbarsgrün niemand aufhält.

Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren oder Geldstrafe
Die Anordnung des Gesundheitsamtes kann bei Zuwiderhandlung gerichtlich vollstreckt
werden (ggf. Abholung durch die Polizei).
Bei „Fluchtgefahr“ aus der Quarantäne-Station eines Krankenhauses, darf die Person
dort, auch eingeschlossen werden (dies bedarf aber einer richterlichen Anordnung).
Bei Zuwiderhandlung drohen laut Infektionsschutzgesetz eine Freiheitsstrafe von bis zu
zwei Jahren oder eine Geldstrafe.

Gesundheitszustand protokollieren
Während der häuslichen Quarantäne wird man von speziell geschulten Mitarbeitern des
Gesundheitsamtes betreut, wobei diese sich meist einmal täglich melden.
Die Betroffenen sind dazu verpflichtet, ihren Gesundheitszustand zu protokollieren, z.B.
Notieren von Symptomen und 2x täglich Fiebermessen. Am Ende der Quarantäne wird erneut auf das Virus getestet.
Nach Negativbescheid wird die Quarantäne aufgehoben.

Lohnfortzahlung/ Entschädigung bei Quarantäne bis 109,-€
  - Über einen Verdienstausfall müssen sich sowohl Arbeitnehmer als auch Selbständige
    keine Sorgen machen.
  - Bei tatsächlicher Erkrankung wird die Person krankgeschrieben und es gelten die   
    normalen Regeln für Lohnfortzahlung im Krankheitsfall (6 Wochen Gehalt, danach 
    Krankengeld).
  - Bei vorsorglicher Quarantäne greift das Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung von 
    Infektionskrankheiten.
  - Lohnfortzahlung durch den Arbeitgeber, der sich den Betrag aber
    später von der Behörde zurückholen kann, welche die Quarantäne angeordnet hat.
  - Wenn Selbstständige oder Freiberufler unter Quarantäne gestellt werden, erhalten sie
     Verdienstausfall nach § 56 IFSG. Die Entschädigung bemisst sich nach den letzten 
    Jahreseinnahmen, die dem Finanzamt gemeldet wurden.
- Der Antrag auf Entschädigung muss schriftlich, innerhalb von drei Monaten nach 
     Einstellung des Tätigkeitsverbots oder Ende der Quarantäne, bei den in den
     Bundesländern hierfür festgelegten zuständigen Einrichtungen eingehen. 

III. Saisonarbeitskräfte
Derzeit ungeklärt ist die für Sonderkulturbetriebe besonders drängende Frage, inwieweit ausländische Erntehelfer ihre Beschäftigung in Deutschland in den nächsten Wochen aufnehmen können.
Gegenüber der Politik setzt sich der DBV zusammen mit GLFA, ZVG und anderen Verbänden dafür ein, dass hier Regelungen vorrangig auf EU-Ebene oder bilateraler Ebene gefunden werden, die einen Arbeitsantritt arbeitsbereiter ausländischer Saisonkräfte ermöglicht.
Selbst wenn es gelingen sollte, bestehende Reisebeschränkungen für ausländische Erntehelfer zu beseitigen – ist damit zu rechnen, dass viele Erntehelfer derzeit nicht nach Deutschland reisen möchten.

Deshalb ist die Politik gefordert, weitere Maßnahmen zu ergreifen:
 - Befristete Lockerung des Arbeitszeitgesetzes
 - Befristete Erweiterung der Möglichkeit einer kurzfristigen Beschäftigung
 - Befristete Verbesserung der Hinzuverdienstmöglichkeiten für Arbeitslose,
      Asylbewerber,
    - Bezieher einer vorzeitigen Altersrente, etc.


IV. Liquiditätssicherung/ steuerliche Maßnahmen
Die Bundesregierung hat zum Schutz von Unternehmen ein umfassendes Hilfspaket beschlossen. Die zur Verfügung gestellten Förderinstrumente können schnell und punktgenau angepasst werden. Neben erleichterten Zugangsvoraussetzungen für Kurzarbeitergeld greifen folgende steuerliche Maßnahmen zur Verbesserung der Liquidität von Unternehmen:


 - Die Gewährung von Steuer-Stundungen wird erleichtert.
 - Steuervorauszahlungen können leichter angepasst werden.
 - Auf Säumniszuschläge und Vollstreckungsmaßnahmen wird bis 31.12.2020
      verzichtet, soweit der Steuerschuldner unmittelbar von den Auswirkungen des
     Corona-Virus betroffen ist.

Aufgrund von Störungen in den Lieferketten oder durch signifikanten Nachfrage-Rückgang in zahlreichen Sektoren verzeichnen viele Unternehmen und Betriebe derzeit unverschuldete Umsatzrückgänge wohingegen die laufenden Kosten oft gar nicht oder nur langsam abgebaut werden können. So können gesunde Unternehmen völlig unverschuldet in Finanznöte geraten, da ihnen die liquiden Mittel fehlen.

Die Bundesregierung will die Unternehmen mit neuen und im Volumen unbegrenzten Maßnahmen zur Liquiditätsausstattung schützen. Über ihre Hausbanken erhalten Unternehmen erleichterten Zugang zu Krediten und Bürgschaften bei der staatlichen KfW-Bank. Im Bundeshaushalt steht ein Garantierahmen von rund 460 Milliarden Euro zur Verfügung. „Wenn notwendig“, kann dieser Rahmen um bis zu 93 Milliarden Euro erhöht werden (Kredit- und Garantierahmen „ohne Begrenzung“). Bestehende KfW-Programme für Liquiditätshilfen werden erheblich ausgeweitet, um den Zugang zu günstigen Krediten zu erleichtern. Zusätzliche Sonderprogramme werden aufgelegt,
bei denen die Risikotoleranz der KfW krisenadäquat erhöht wird. Dafür werden die Risikoübernahmen bei Investitionsmitteln (Haftungsfreistellungen) deutlich verbessert und betragen bei Betriebsmitteln bis zu 80 Prozent, bei Investitionen sogar bis zu 90 Prozent. 


V. Weitere Informationen bzw. Informationsquellen:
Auf den nachfolgenden Seiten werden täglich neue Informationen zum Coronavirus veröffentlicht:
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html
Link zu den aktuellen COVID-19 Fallzahlen in Deutschland, China und der Welt
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Fallzahlen.html
Link zur aktuellen Risikobewertung zu COVID-19:
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikobewertung.html
Weitere hilfreiche Webseiten sind:
www.bundesgesundheitsministerium.de
www.bmwi.de
www.dihk.de
www.infektionsschutz.de
Auch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung stellt vielseitige Merkblätter, Infografiken
und Filmmaterial zur Verfügung.
https://www.infektionsschutz.de/coronavirus-sars-cov-2.html
Allgemeine Infos zur Quarantäne:
(https://www.n-tv.de/ratgeber/Quarantaene-Was-ist-erlaubt-was-verboten-article21635883.html)

Die Verabschiedung der veränderten Düngeverordnung ist das falsche Signal. Gewässerschutz ist wichtig, aber eine bedarfsgerechte Düngung von Zwischenfrüchten und Kulturpflanzen steht dem nicht entgegen. Gemäß § 42 UVPG ist das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft dazu verpflichtet, eine Öffentlichkeitsbeteiligung zum Referentenentwurf der Verordnung durchzuführen. Dort kann und sollte sich jeder Betroffene beteiligen, dessen Belange durch den Entwurf berührt werden. Das kann entweder schriftlich an das Ministerium erfolgen:

Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, Referat 711, Rochusstr. 1, 53123 Bonn

zum Stichwort: ‚Umweltbericht‘.

Außerdem können Sie Ihre Stellungnahme unter dem gleichen Stichwort an die E-Mail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder per Fax an 0228/995294262 gesendet werden.

Die Frist der Beteiligung endet am 2. April 2020. Grundsätzlich sollte sich jeder Betrieb äußern und seine Betroffenheit durch die Neuauflage der Düngeverordnung darstellen. Bitte senden Sie deshalb eine individuelle Stellungnahme an das Ministerium. Einheitliche Stellungnahmen von verschiedenen Landwirten werden als eine Einzige angesehen, deshalb sollte kein Vordruck verwendet werden. Als Hilfestellung bieten wir eine kleine Argumentationshilfe an. Die Verordnung soll bereits am 3. April beraten werden, deshalb kann ggf. eine Nicht-Berücksichtigung von Stellungnahmen bei weiteren Schritten hilfreich sein.

Martin Häusling hat nichts verstanden!

40.000 Landwirte wünschten sich am vergangen Dienstag nichts sehnlicher, als in Berlin gehört zu werden. 8.500 Traktoren nahmen die weitesten Strecken auf sich, um das Augenmerk der Politik auf die Menschen zu lenken, die unsere Lebensmittel produzieren und über deren Köpfe hinweg in letzter Zeit viel zu oft entschieden wurde. Martin Häusling hat nichts von den Beweggründen verstanden, die die Landwirtinnen und Landwirte, Altenteiler und Nachwuchslandwirte auf die Straße treiben. Kinder, die auf ihren Plakaten fragen:“ Papa, darf ich auch noch Landwirt werden, wenn ich groß bin?“

Die Phrasen und Behauptungen die Häusling im Artikel der HNA vom 27.11.2019 äußert, haben rein gar nichts mit unserer fachlichen Praxis zu tun.

Wir Landwirtinnen und Landwirte waren in Berlin, um FÜR Dialogbereitschaft und FÜR eine wissenschaftsbasierte Politik zu demonstrieren. Wo waren Sie, Herr Häusling? Wären Sie in Berlin gewesen, hätten Sie die starke Einheit und Einigkeit der Landwirte gespürt, und zwar unabhängig von Wirtschaftsweise und Produktionsrichtung. Alle ziehen an einem Strang, um die Ziele zu erreichen. Die Politik wurde nach der zweiten großen Demonstration in Aufruhr und Aktionismus versetzt. Als Vertreter der Landwirtschaft in Brüssel wäre es doch schön, wenn auch Sie sich dem Dialog stellten, auf die Sorgen und Ängste der Landwirte vorurteilsfrei eingingen, anstatt einen Keil zwischen Sie zu treiben. Gerne zeigen wir Ihnen, wie unsere staatlich ausgebildeten Landwirtinnen und Landwirte mit hoher Sachkunde ihre Felder bewirtschaften. Und das nachhaltig- seit vielen Generationen schon.

Wir fahren nach Berlin!

Wann: 26.11.2019
Wo: Brandenburger Tor
Warum: Wir unterstützen, wie bereits auch in Bonn, die Initiative "Land schafft Verbindung".
Bundesweit organisieren sich Landwirte, weil sie von der derzeitigen Umwelt- und Landwirtschaftspolitik
die Wirtschaftskraft und den sozialen Frieden im ländlichen Raum gefährdet sehen.
Für Dienstag, 26. November 2019 plant die Bewegung eine zentrale Demonstration vor dem Brandenburger
Tor in Berlin. Neben einem umfangreichen Schlepperkorso ist dazu von 12.00 Uhr - 16.00 Uhr eine
Kundgebung durch die Initiatoren der Bewegung geplant.
Alle Mitglieder des Berufsstandes, unabhängig von Produktionsrichtung und Wirtschaftsweise,
sind dazu aufgerufen, ein Zeichen zu setzen und sich dem Protest am 26. November 2019
in Berlin anzuschließen.
Für die Hin- und Rückreise haben wir auch diesmal gemeinsam mit dem KBV Kassel und RBV Kurhessen
einen Bus organisiert. Der Bus hält in:

Oetmannshausen (Pendlerparkplatz- Kreuzung an der B27)
Autohof Ostheim (Burger King)
Autohof Lohfeldener Rüssel

Die Kundgebung am Brandenburger Tor ist von 12.00 Uhr bis 16.00 Uhr geplant.
Die Rückfahrt ist für ca. 16.30 Uhr vorgesehen.
Die genauen Abfahrtszeiten werden wir Ihnen in den kommenden Tagen zukommen lassen.
Leider ist der Bus nach Berlin sehr teuer, sodass wir die Fahrtkosten aufteilen müssen.
Sie belaufen sich auf 40 € pro Person, die wir im Bus einsammeln werden.

Wir bitten um schnellstmögliche Anmeldung (spätestens bis 22.11.2019)
per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder unter 651 - 745660.

Der Kreisbauernverband Werra-Meißner sieht die Weidetierhaltung im Werra-Meißner-Kreis in Gefahr und mit ihr die wertvollen Naturschutzflächen im Kreis. Grund dafür sind die häufigen Wolfssichtungen und Risse von Nutztieren.

Mit 24.000 ha "Natura 2000-Gebieten" ist der Werra-Meißner-Kreis hessenweit führend. Nicht umsonst wurde er durch das Bundesamt für Naturschutz zum „Hotspot der Biodiversität“ erklärt.

Diese wertvollen Naturschutzflächen, aber auch die zahlreichen Grünlandflächen werden durch Rinder, Schafe und Ziegen beweidet. Ohne regelmäßige Beweidung können die Flächen kaum von Büschen und Sträuchern freigehalten werden. Mulchen der Flächen führt zu einer Nährstoffanreicherung im Boden und damit zu einer Veränderung der Pflanzenarten.

Die gehäuften Sichtungen des Wolfes im Landkreis sind nun für die Tierhalter Grund zur Sorge. Bei Rissen von Nutztieren in Hersfeld-Rotenburg und im Schwalm-Eder-Kreis wurde bereits bestätigt, dass es sich um einen Wolf handelte. Von den Nutztierrissen im Landkreis stehen die Ergebnisse noch aus.

Volle Transparenz über die in Deutschland lebenden Wölfe wäre wünschenswert, ebenso wie eine zügige DANN-Analyse. Außerdem müssen die betroffenen Halter informiert werden, dass in ihrem Fall ein Wolf die Tiere gerissen hat. Nach Kenntnis des Kreisbauernverbands ist das zurzeit nicht der Fall.

Über 73 Wolfsrudel, einige Paare und zahlreiche Einzeltiere leben laut DBBW, der Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf, in Deutschland, die meisten davon in Sachsen. Durch seinen Schutzstatus kann sich der Wolf nahezu ungehindert ausbreiten- mit fatalen Folgen für die heimische Weidetierhaltung. „Die Weidetierhaltung unserer Landwirte wird vor große Probleme gestellt. Denn mit steigender Wolfszahl steigen auch die Schäden, die von Wölfen verursacht werden“, so Uwe Roth, Geschäftsführer des Kreisbauernverbands.

„Jeden Morgen rechnet man mit dem Schlimmsten, wenn man die Herde kontrollieren möchte“, ergänzt Torsten Möller, erster Vorsitzender des Kreisbauernverbands und selbst Halter einer Mutterkuhherde.

Der Angriff eines Wolfes versetze eine ganze Herde in Panik. Das bliebe nicht ohne Folgen für die überlebenden Tiere. Zusätzlich zum Verlust der gerissenen Tiere kommt es durch den Stress bei tragenden Kühen und Schafen zu Fehlgeburten. Außerdem verlören die Tiere das Vertrauen in den Menschen und seien noch wochenlang sehr nervös und schreckhaft. „Es muss möglich sein, unseren Tieren auch weiterhin eine artgerechte Weidehaltung bieten zu können“, so Möller. Zurzeit habe er viele schlaflose Nächte aus Sorge um seine Rinder.

Der Schadensersatz für verendete Tiere ist gering. Schäden, die entstehen, wenn eine Herde in Panik flieht und einen Unfall verursacht, werden nicht beglichen.

Der Kreisbauernverband fordert, dass diese Schäden- einschließlich möglicher Folgekosten- unbürokratisch erstattet werden müssen. Auch der Ertragsausfall muss mitberechnet werden. Hierfür müsse die Beweislast hinsichtlich eines Nachweises eines Wolfsrisses zugunsten des Tierhalters umgekehrt werden.

 Herdenschutz gestaltet sich schwierig

Eine „wolfssichere“ Einzäunung ist- sofern es sie denn tatsächlich überhaupt gibt-

nicht auf jeder Fläche umzusetzen. 31 Euro Zuschuss je Hektar ermöglichen kaum, einen wolfssicheren Zaun zu bauen. Außerdem überwand ein Wolf in Seigertshausen diesen „wolfssicheren Zaun“ bereits. Torsten Möller erklärt dazu: „Entlang unserer Flächen stehen rund 20 Kilometer Zaun guter fachlicher Praxis entsprechend. Die Umrüstung auf einen wolfssicheren Zaun läge in sechsstelliger Höhe. Das ist nicht umsetzbar.“

Er stellt auch die Frage, welche Auswirkungen ein wolfssicherer Zaun auf andere Arten habe. Füchse und Waschbären nutzten die Flächen zur Jagd, Rehe versteckten die Kitze beispielsweise im Gras.

Der Einsatz von Herdenschutzhunden als Alternative ist nicht nur sehr teuer, sondern bringt eine weitere Schwierigkeit mit sich: Als Herdenschutzhund ist seine Aufgabe, die Herde vor jeglicher Gefahr zu schützen- auch vor Spaziergängern oder Hunden. In einem Landkreis, der vom Tourismus profitiert, ist es fraglich, ob Herdenschutzhunde das richtige Konzept zum Schutz vor Wölfen sind.

„Der Schutz der Weidetierhaltung muss vor dem Schutz des Wolfes stehen“, fordert Roth, „Wie sonst sollen Grünland und Naturschutzflächen nachhaltig erhalten werden, wenn nicht durch Beweidung?“

Auch die Förderung von Herdenschutzmaßnahmen müssen einfach und unbürokratisch einschließlich der Arbeitszeit entschädigt werden. Eine Einzäunung kann dabei nur dem Schutz vor einem Ausbrechen der Tiere dienen, nicht aber als Schutz vor Wolfsangriffen. Deshalb dürfen Entschädigungen nicht daran bemessen werden, ob der Zaun einen Wolf hätte abhalten können, Tiere zu reißen, sondern ob der Zaun einer guten fachlichen Praxis entspricht.  

Die Wiederansiedelung des Wolfs darf nicht uneingeschränkt vorangetrieben werden. Die Belange der Weidetierhaltung und der Landwirte, aber auch deren gesellschaftlichen Leistungen im Naturschutz und in der Landschaftspflege müssen angemessen berücksichtigt werden.

Die Nutzung von Zwischenfrüchten und Gründecke auf Ökologischen Vorrangflächen, wie im vergangenen Jahr auch geschehen, ist wieder freigegeben. Auch im Jahr 2019 hat sich in vielen Betrieben die Situation rund um Futterknappheit aufgrund ungünstiger Witterungsbedingungen nicht entspannt.

Für Hessen wurden alle Flächen mit Zwischenfrüchten und Gründecke, die als ÖVF-Flächen angegeben sind, zur Beweidung mit Tieren oder Schnittnutzung zu Futterzwecken freigegeben.

Eine gesonderte Anzeige oder Genehmigung ist nicht erforderlich. Weiter gibt es keine Einschränkung die für den Zeitraum zwischen Aussaat und Nutzung eingehalten werden muss. Eine Beschränkung auf einzelne Kreise ist nicht erfolgt, Hessen ist damit landesweit freigegeben.

Sollte eine Aussaat vor Ablauf des 01. Oktober aufgrund höherer Gewalt/außergewöhnlicher Umstände nicht möglich gewesen sein, verweist die WI Bank auf die Mitteilungspflicht.

In einem solchen Fall ist eine Nachsaat zur Herstellung eines ordentlichen Bestandes nach dem 01.10. durchzuführen. Sollte der Fall höhere Gewalt/außergewöhnliche Umstände nicht vorliegen, wird die Fläche als ÖVF aberkannt.

Am 22.08.2018 wurde des Hessische Wassergesetz novelliert- mit Einschnitten für die Landwirtschaft. Ohne den Einsatz des Hessischen Bauernverband wären 10m- Randstreifen mit deutlichen strengeren Bewirtschaftungsauflagen in auf die hessische Landwirtschaft zugekommen.

Folgende Punkte gelten seit 22.08.2018 für „Gewässerrandstreifen an „Gewässern von wasserwirtschaftlicher Bedeutung“:

  • bei der Bewirtschaftung ist ein Randstreifen von 4m einzuhalten. Innerhalb dieses Randstreifens ist der Einsatz und die Lagerung von Pflanzenschutz- und Düngemitteln verboten. Bitte beachten Sie, dass zusätzlich natürlich weiterhin das Fachrecht und die Abstandsauflagen des jeweiligen Mittels gelten
  • das Pflügen des 4m-Randstreifens ab Böschungsoberkante ist ab dem 1. Januar 2022 verboten
  • bei der Aufgabe der Nutzung des Randstreifens kann ab dem 1. Januar 2022 ein Geldausgleich gezahlt werden
  • Ist die Hangneigung größer als 10% innerhalb der ersten 20 m zur Böschungsoberkante, so vergrößert sich der Randstreifen auf 5m

Lange Zeit war unklar, für welche Gewässer die Regelungen gelten. Nun wurden die Wasserbehörden der Kreise informiert, welche Gewässer unter das Hessische Wassergesetz fallen.

Dafür wurde auf dem Geoportal Hessen ein Viewer eingerichtet, der die betroffenen Gewässer zeigt. Für alle Gewässer, die auf der entsprechenden Karten zu sehen sind, gelten die oben genannten Regelungen.

Zu finden ist die Karte hier .

Ökologische Vorrangflächen dürfen ab heute (16.7.) zu Futterzwecken gemäht werden!
 
Hintergrund ist die anhaltende Trockenheit in bestimmten Regionen, die Futterknappheit zur Folge hat, unter anderem auch, weil als Folge der extremen Trockenheit des Vorjahres, die Vorräte verbraucht sind.
Gem. § 25 Abs. 2 Direktzahlungen- Durchführungsverordnung macht das Land Hessen von der bestehenden Ausnahmeregelung Gebrauch und erteilt eine Freigabe der Futternutzung auf ÖVF-Brachen für alle Landkreise in Hessen ab dem 16. Juli 2019.
 
Achtung:
Die Ausnahmemöglichkeit bezieht sich ausschließlich auf ÖVF-Brachen (i. d. R. Nutzungscode 591)!
Der Aufwuchs auf diesen Brachen darf ausschließlich durch Beweidung von Tieren oder durch Schnittnutzung für Futterzwecke genutzt werden- die Nutzung des Aufwuchses der ÖVF-Brache ist möglich, jedoch nicht die Nutzung der Brachfläche für die landwirtschaftliche Erzeugung.
Eine Nachsaat mit dem Ziel der Futtererzeugung oder die Nutzung des Aufwuchs in einer Biogasanlage ist daher nicht zulässig.
 
Die sog. „Honigbrache" darf nicht zu Futterzwecken genutzt werden, unabhängig davon ob es sich um ein- oder mehrjährige Arten handelt.
 
Ab 01.08. des Antragsjahres ist eine Beweidung von ÖVF-Brachen durch Schafe und Ziegen grundsätzlich zulässig.

Unseren Landwirtinnen und Landwirte liegen Insekten am Herzen. Deshalb schaffen sie auch in diesem Jahr Lebensräume und legen Blühflächen an!

Wir nehmen wieder Saatgut-Bestellungen entgegen. Bislang wurden 400 kg Saatgut bestellt- also 40 Hektar werden allein im Rahmen des Projektes im Werra-Meißner-Kreis blühen blühen.

Wichtig: Die eingesäte Blühmischung kann auf hessenbauernbienen.de eingetragen werden!


Werden Sie Pate/Patin von unseren Blühwiesen!

Die Blühflächen werden extra angelegt, um Bienen und Insekten eine Nahrungsquelle zu bieten, daher auch die Bezeichnung "Bienenweide". Doch Blühflächen sind nicht nur Nahrungsquelle, sie unterstützen die Artenvielfalt, bieten Schutz für Rebhühner, Hasen und andere Wildtiere. Nebenbei vernetzen sie bestehende Biotope und sind natürlich auch eine "Augenweide" für uns Menschen.
Nützliche Insekten, also solche, die Schädlinge wie Blattläuse fressen, werden durch Blühflächen unterstützt. Zudem sind sie Nistplatz für Bodenbrüter, schützen den Boden vor Erosion und sind somit Grundwasser- und Bodenschutz.
Wahre Alleskönner also!

Biodiversität liegt Ihnen am Herzen und Sie möchten Blühstreifen fördern, haben keinen eigenen Garten oder Balkon?
Gern können Sie eine Blühwiesenpatenschaft übernehmen.
Die Patenschaft läuft bis zum 1. Oktober und kostet 5,-€ für 10 m², die Größe ist beliebig wählbar.

Sie erhalten ein Patenschaftszertifikat, den genauen Standort der Blühfläche ( die wir wohnortnah für Sie vermitteln und ab 50 m² ein Glas Honig vom Imker aus der Region.

Das Geld, das nach Begleichen der Ausgabe bleibt, wird einem Zweck gespendet, der der Biodiversität dient.

Die Versorgung von Küchen, Schul- und Kitamensen mit regional erzeugten Produkten ist vielen ein wichtiges Anliegen. Bislang scheitert der Anspruch häufig daran, dass begrenzte Budgets vermeintlich keine Bio-Produkte zulassen. Anknüpfend an die Veranstaltung „Küche sucht Region“, die wir im März 2018 in Kassel durchgeführt haben, möchten wir mit dieser Veranstaltung aufzeigen, welche Möglichkeiten es gibt, regionale  Verpflegung anzubieten und wie dieser Mehrwert in das Gesamtkonzept Ihrer Einrichtung integriert werden kann. Außerdem besuchen wir Betriebe, die gerne liefern möchten oder bereits liefern. So kann auch diskutiert werden, welche Voraussetzungen von den LandwirtInnen erwartet werden, wie Lieferbeziehungen zustande kommen und welche Anforderungen an gelieferte Produkte gestellt werden.

Das Angebot richtet sich an LandwirtInnen und Küchenverantwortliche.

Wir laden Sie herzlich ein zum

Regionalforum „Kantine sucht Region Teil 2 - Regionaler Bezug – wie geht das?“

Donnerstag, 29. November 2018
15:00-18.00 Uhr | Rathauskantine
|Kassel

Freitag, 30. November 2018
15.00-18.30 Uhr | Grebenstein-Schachten |Fuldatal-Simmershausen

Detaillierte Informationen zum Programm entnehmen Sie bitte dem Einladungsflyer im Anhang. 

Wir bitten um Anmeldung mit Namen und Kontaktmöglichkeit bei unserem Kooperationspartner:

VÖL – Vereinigung Ökologischer Landbau e.V.
Ansprechpartnerin: Dr. Andrea Fink-Keßler
Tel.: 0561- 27 224, Fax: 0561- 28 88 952, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

und dem Kreisbauernverbänden Kassel und Werra-Meißner:

Ansprechpartnerin Stefanie Wittich
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Fax: 0561-471818

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

Für Fragen zur Veranstaltung stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.
Bitte leiten Sie die Einladung an mögliche Interessierte weiter.

 


 

Anhänge:
Diese Datei herunterladen (Flyer Regionalforum Kantine 29.11.18-(2).pdf)Flyer Regionalforum[ ]799 KB

Ab 16. Juli 2018 dürfen gemäß einer Ausnahmeregelung

im Landkreis Kassel,
dem Werra-Meißner-Kreis und
dem Schwalm-Eder-Kreis


ökologische Vorrangfläche durch Beweidung oder Schnittnutzung zu Futterzwecken verwendet werden!
Aufgrund der langhaltenden Trockenheit und der daraus resultierenden Futterknappheit setzte sich der Bauernverband beim HMUKLV für diese Ausnahmegenehmigung ein.

Lediglich der Aufwuchs der ÖVF darf genutzt werden, nicht die Fläche selbst, d.h. eine Nachsaat mit dem Ziel der Futtererzeugung ist nicht erlaubt.

Bei Cross Compliance Kontrollen muss die Düngebedarfsermittlung vom Herbst 2017 sowie vom
Frühjahr 2018 vorliegen. Nun müssen diese Unterlagen zusätzlich um die Düngebedarfsermittlung Herbst 2018
ergänzt werden.

Vor der Ausbringung von organischen Dünger im Herbst muss die Bedarfsermittlung erfolgen!
Grundsätzlich darf eine Düngung nur bei tatsächlichen Bedarf erfolgen.

Dieser Bedarf muss nachgewiesen werden. Im Frühjahr galten die aktuellen NMin -Werte als Referenz.
Im Herbst bestehen nun zwei Möglichkeiten:

  1. Es können eigene N Min -Proben (0-30) entnommen werden. Dieser Wert ist Grundlage für die Düngebedarfsermittlung Herbst 2018

    oder

  2. Man verwendet die rechnerische Lösung:
    In der Düngebedarfsermittlung vom Frühjahr 2018 wurden erwartete Erträge angegeben. Wurde hier der prognostizierte Ertrag erreicht, besteht der volle Düngebedarf.
    Fiel der Ertrag geringer aus, muss die entsprechende Überhangmenge abgezogen werden. Der Bedarf der Folgefrucht reduziert sich um den Überhang.

    Beispiel: Winterweizen, durchschnittlicher Ertrag: 80 dt, Stickstoffbedarfswert: 230 kg N/ha
    Tatsächlich geerntet: 60 dt
    Differenz: -20 dt
    Gemäß der Tabelle „DBE Ackerland“ (Tabelle 1 und Abbildung 1, siehe Anhang) ergibt sich folgende Berechnung:
    [(festgestellte Ertragsdifferenz 20 dt/ha) / (Ertragsdifferenz nach DüV 10 dt/ha)] x Mindestabschlag 15 kg

    = 30kg N /ha Abschlag

    Der Stickstoffbedarfswert verringert sich somit auf 200 kg N/ha, da noch 30 kg N vorhanden sind, die der Folgefrucht angerechnet werden müssen.

Organische Düngung im Herbst erfolgt nur nach Bedarf auf Zwischenfrüchte, Raps und Wintergerste (nur bei Stoppelvorfrucht).
Die maximale Ausbringmenge beträgt 60 kg Gesamt N oder 30 kg Ammonium N.
Mineralischer Dünger darf nicht gestreut werden.

Bei Fragen stehen wir gern unter 05651-745660 zur Verfügung.
In diesen Tagen dürfte nahezu überall Post vom Hauptzollamt in den Briefkästen landen.
Wichtig: Nur wer Vordruck 1463 nicht oder unvollständig abgeben hat, muss diesen Antrag nachreichen. Infos darüber, wie der Antrag auszufüllen ist, sind hier zu finden.
Bei Fragen stehen wir gern zur Verfügung!

Ab 1. Juli werden alle Bundesstraßen mautpflichtig.

Landwirtschaftliche Fahrzeuge mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von maximal 40
km/h sind grundsätzlich von der Maut befreit, unabhängig davon, ob sie für den eigenen oder einen
fremden Betrieb unterwegs sind.
Land- und forstwirtschaftliche Fahrzeuge, die landwirtschaftliche Bedarfsgüter transportieren, sind
auch dann von der Maut befreit, wenn sie schneller als 40 km/h fahren – sofern sie für eigene
Zwecke oder im Rahmen eines Maschinenring tätig sind.
Damit entspricht das Bundesverkehrsministerium den Forderungen des Bauernverbandes.
Nordhessisches (Bio-)Fleisch vom Hof auf den Teller

Mittwoch den 7. März 2018 von 13:30 – 17:30 Uhr

Im Bürgersaal der Stadt Kassel, Rathaus, Obere Königstraße 8, 34117 Kassel

Kantine sucht Region – aber auch die Region sucht die Kantine.
(Bio-)Fleisch aus der Region, ob in der
Kita, in der Schule, in der Firmenkantine, hätte viele Vorteile: Landwirte, die liefern, Metzger, die
verarbeiten und Konsumenten, die wissen wo es herkommt. Auch Vorteile für die Region selbst:
Wertschöpfung verbleibt und Arbeitsplätze rund um Produktion, Verarbeitung und Zubereitung der
Lebensmittel werden unterstützt. Wie kann das gehen? Ist die Nachfrage da, um meine Rinder hier
in der Region zu vermarkten? Ist das Angebot ausreichend, um Kantinen zu beliefern? Ist das Ganze
nicht zu teuer und zu aufwendig? Und wer liefert das? Für das Regionalforum „Kantine sucht
Region?!“ berichten Praktiker von ihren Erfahrungen und zeigen Strategien auf, wie ein erfolgreicher
Einsatz von regionalen und ökologisch erzeugtem Fleisch in der Gemeinschaftsverpflegung gelingen
kann. Eingeladen sind Landwirte, Metzger und alle Verantwortlichen in der
Gemeinschaftsverpflegung: Köchinnen, Köche, Küchen-Betriebsleiter, Verantwortliche für die
öffentliche Beschaffung in Verwaltung und Politik, Caterer und alle Interessierten. Ob Sie nur zuhören
oder sich mit dem Gedanken tragen, das Bio-Regionale mehr umzusetzen:Alle sind herzlich willkommen!

Das Ende der Sperrfristen nähert sich. Vor der ersten Düngemaßnahme ist es unbedingt erforderlich, eine Düngebedarfsermittlung zu erstellen. Auch der Düngebedarf im Herbst 2017 sollte, sofern noch nicht geschehen, ermittelt werden.

Die Formulare, die vom Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen erstellt wurden, können Sie sich hier herunterladen.

Bei Fragen stehen wir gern zur Verfügung!

Der Fachbereich 5 (Gesundheit, Verbraucherschutz und Veterinärwesen) des Werra-Meißner-Kreises teilte uns mit, dass das Landeslabor Gießen die Blutprobe eines am 01.11.2017 im Revier Wichmannshausen erlegten Wildschweins bezüglich des Aujeszkyvirus als negativ bewertet.

In der ersten Blutprobe waren mit dem Routine-Untersuchungsverfahren Antikörper gegen das Virus der Aujeszkyschen Krankheit nachgewiesen worden. Mit einem zweiten „besseren“ Testverfahren wurde auf das Vorhandensein von Antikörpern gegen das Aujeszkyvirus untersucht - mit negativem Ergebnis.

Mit anderen Worten: Entwarnung – bis auf Weiteres noch keine Aujeszkysche Krankheit bei Wildschwein im Werra-Meissner-Kreis !!

 

Viele Landwirte engagieren sich ehrenamtlich in der Initiative Bauernhof als Klassenzimmer.
Als ergänzendes Bildungsmaßnahmen für unsere Kinder sind diese außerschulischen Lernorte von hohem Wert und bieten viele Möglichkeiten, Wissen über die Lebensmittel und deren Produktion zu vermitteln.

In diesem Rahmen können auch Themen wie Klima und Nachhaltigkeit gut thematisiert werden.
Aus diesem Grund bietet der Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen in Kooperation mit der Initiative Bauernhof als Klassenzimmer kostenlose Fortbildungen für Landwirtinnen und Landwirte an.

Der "Integrierte Klimaschutzplan Hessen 2025" sieht vor, dass teilnehmende Landwirtinnen und Landwirte ab 2018 Förderungen für Angebote von "Bauernhof als Klassenzimmer" erhalten, die den Schwerpunkt "Klima und nachhaltiges Ernährungsverhalten" anbieten.

Die Teilnahme an einer der unten genannten Veranstaltungen ist die Voraussetzung für die Beantragung von Fördermitteln.


Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Christian Schmidt, war der Einladung des CDU-Bundestagskandidaten Timo Lübeck gefolgt und stellte sich im Gespräch mit den Kreisbauernverbänden Werra-Meißner und Hersfeld-Rotenburg den Sorgen der heimischen Landwirte. Dafür besuchte er den Milchviehbetrieb der Familie Wagner in Ringgau-Datterode.
Bei einer Hofführung mit Bundestagsabgeordneten Helmut Heiderich, Landtagsabgeordneter Lena Arnoldt und Landrat Dr. Michael Koch erläuterte Betriebsleiter Norman Wagner die Auswirkungen politischer Entscheidungen auf die tägliche Arbeit in der Landwirtschaft. Dass diese Auswirkungen deutlich spürbar sind, bestätigt auch Torsten Möller, Vorsitzender des Kreisbauernverbandes Werra-Meißner. „In 2009 gab es im Werra-Meißner-Kreis noch 147 milchviehhaltende Betriebe, 70 von ihnen haben in den letzten Jahren aufgegeben“, erklärte Möller. Starke Gewinneinbußen, aber auch steigende Auflagen und damit verbundene Bürokratie seien die wichtigsten Gründe dafür. „Um den Landwirten Entlastung zu verschaffen, muss der bürokratische Aufwand sinken“, stimmte Minister Schmidt dem zu. Um die Landwirtschaft weiter zu unterstützen, sprach sich Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt deutlich für den Erhalt des Zwei-Säulenmodells auch nach 2020 aus. Vor allem kleinere Betriebe und Junglandwirte sollten seiner Meinung nach gestärkt werden.
In Anbetracht der schlechten Milchpreise im letzten Jahr mahnte Schmidt an, die Kriseninstrumente verbessern zu müssen, um zukünftig weitere Krisen verhindern zu können. Außerdem kritisierte er, dass die derzeit hohen Butterpreise kaum Auswirkungen auf den Erlös der Erzeuger haben. „Von dem Erlös kommt zu wenig direkt beim Landwirt an“, so Bundesminister Schmidt. 
In Zeiten geringer Erlöse ist Planungssicherheit, vor allem im Hinblick auf hohe Investitionskosten, wichtiger denn je. Das betrifft derzeit die Sauenhalter. Ihnen versprach Schmidt ausreichende Übergangsfristen.
Der hohe Flächenverbrauch im Werra-Meißner- Kreis und  Landkreis Hersfeld-Rotenburg bereitet den Landwirten große Sorgen. Beide Landkreise sind derzeit von drei großen Bauvorhaben betroffen. Der Bau der Bundesautobahn A44 schreitet weiter voran; der Flächenverbrauch hierfür ist enorm.
Gleiches gilt  für die Verlegung der Stromtrassen Wahle-Mecklar und SuedLink. In den entscheidenden und zur Zeit viel diskutierten Fragen waren sich die Vorsitzenden und der Bundesminister einig: „Wiederkehrende Entschädigungen sind die einzige vernünftige Lösung für die Landwirte, da es nicht genügend Ausgleichsflächen gibt“, betonte Vorsitzender des KBV Hersfeld-Rotenburg, Friedhelm Diegel.



Die seit dem 02. Juni 2017 gültige neue Düngeverordnung muss bereits zur Herbstdüngung 2017 berücksichtigt werden. Die wichtigsten Änderungen können Sie hier herunterladen.

Außerdem steht Ihnen unter dem Link "Umsetzung der neuen Düngeverordnung" eine vereinfachte N-Düngebedarfsermittlung als Download zur Verfügung.

Die Kampagne "Hessen Landwirtschaft blüht für Bienen - Imker und Landwirte sind Partner" ist ein Gemeinschaftsprojekt des Hessischen Bauernverbandes und des Landesverbandes Hessischer Imker. Neben den positiven Effekten für die Landwirtschaft sollen mit der Kampagne die Verbraucher erreicht werden.
Die Aussaat soll Mitte April/Anfang Mai erfolgen, um eine Anschlussblüte an den Raps zu gewährleisten.



Matthias Tschumi
http://www.tierwelt.ch/?rub=4499&id=41426
Die Düngebilanzen müssen am 31.03. für das Vorjahr vorliegen! Füllen Sie den Betriebsdaten-Erfassungsbogen aus und lassen Sie uns diesen zukommen. Wir werden ihn dann umgehend berechnet an Sie zurückgeben.

Der Erfassungsbogen steht hier zum download bereit.

Am 16. März 2017 findet die diesjährige Mitgliederversammlung statt. Sie beginnt um 19.30 Uhr. Veranstaltungsort ist der Reichensächser Hof (Bürgerhaus) in Wehretal- Reichensachsen, Platz der Normandie 1.

Ralf Stephan, Chefredakteur der Zeitschrift "Land und Forst" wurde als Redner eingeladen und wird die Umfrage, die in den vergangenen Wochen durch das "Landwirtschaftliche Wochenblatt" und "Land und Forst" durchgeführt wurde, vorstellen.
Darin wird thematisiert, was Landwirte von 2017 erwarten. Das reicht von Fragen zum Agrarmarkt über Bundestagswahl bis hin zur Agrarpolitik. Die Ergebnisse werden eine spannenden Einblick darüber geben, wie die Stimmung unter den Landwirten tatsächlich ist.

Die vollständige Einladung können Sie unter unten stehenden Link herunterladen.

Alle Mitglieder sind herzlich eingeladen.

Ab 1. Januar 2017 gibt es einige Änderungen bzgl. der Agrardieselrückerstattung. Wir haben hier die wichtigsten Infos zusammengefasst und alle Formulare zum Download vorbereitet.
Seit dem 21. November 2016 herrscht Stallpflicht für Geflügel in Hessen.
Das Veterinäramt hat neue Maßnahmen erlassen, die unbedingt einzuhalten sind, um das Risiko einer Ausbreitung der Vogelgrippe zu minimieren.
Rund 70 Mitglieder kamen zur Mitgliederversammlung des Kreisbauernverbandes am vergangenen Mittwoch.

Nach dem Geschäftsbericht referierte Rechtsanwalt Guido Eßmann aus Helmstedt zum Thema „Wichtige Inhalte eines Landpachtvertrages“. Er betonte gleich zu Anfang seines Vortrages die Wichtigkeit der richtigen Schriftform eines Vertrages. „Viele Verträge sind von Grund auf anfechtbar weil zum Beispiel nicht alle Vertragsparteien unterschrieben haben.“, so Eßmann. Wichtig ist auch, dass die Pachtsache ordentlich beschrieben ist. Alte Feldbezeichnungen in alten Verträgen sind oft nicht mehr nachzuvollziehen. Der Pachtzins ist dem Ertragswert der Fläche anzugleichen. In letzter Zeit seien auch wieder vermehrt Naturalpachtklauseln vereinbart worden, Eßmann sieht das als Folge der Euro Schwäche. „Ob sich das weiter durchsetzt bleibt abzuwarten“, so Eßmann. Ein Thema welches auch oft zu Konflikten führt ist die Pachtdauer. In einem Vertrag sollten der Anfang und das Ende des Pachtvertrages genau beschrieben sein. Besonders wichtig ist, für alle Veränderungen die Zustimmung des Verpächters einzuholen. Pflugtausch, Nutzungsänderung, oder das Gründen einer Vater-Sohn GbR müssen dem Verpächter mitgeteilt werden, geschieht das nicht ist der Pachtvertrag im Ernstfall anfechtbar. Grundsätzlich gelte, je mehr schriftlich vereinbart ist, desto sicherer ist der Pachtvertrag. Viele verschiedene Fragen, die im Anschluss an den Vortrag gestellt wurden, bestätigten die Brisanz dieses Themengebietes. „Checken Sie alle Ihre Pachtverträge, schließen sie Lücken, die ihnen zum Verhängnis werden könnten, denn der Bodenmarkt ist hart umkämpft.“, schloss Eßmann seinen Vortrag.

Im Geschäftsführenden Vorstand wurde Frank Theune wiedergewählt.
Im erweiterten Vorstand standen Heinrich Achler, Christian Stange, Carsten Hildebrand, Herbert Wicke, Karl-Heinrich Göpel, Ulrich Hartmann und Thomas Pfordt zur Wahl und wurden ebenfalls wiedergewählt.





Seit dem 26.11.2015 können Pflanzenschutzmittel nur noch mit Vorlage des Pflanzenschutzsachkunde Nachweis.
Händler dürfen Pflanzenschutzmittel an nicht-sachkundige nur dann abgeben, wenn es sich um auf dem Betriebsgelände des Erwerbers lebende oder arbeitende Familienangehörige oder Ehegatten, seine Mitarbeiter und/oder von ihm bevollmächtigte oder beauftragte Person handelt. Die Lieferung sollte in geeigneter Weise dokumentiert werden. Bei der Abholung muss sich die nicht-sachkundige Person beim Händler entsprechend ausweisen und eine Vollmacht vorweisen wenn der Verkäufer sie nicht kennt.

Sie können die anhängende Mustervollmacht für nicht sachkundige Personen nutzen. Diese ist vom hessischen Bauernverband mit dem LLH abgestimmt.

Rund 40 Landwirte aus dem Kreis Werra-Meißner machten sich am 01. Oktober 2015 auf den Weg nach Fulda, um an der Demonstration anlässlich der Agrarministerkonferenz teilzunehmen. Sie reisten sowohl mit dem Bus als auch mit Schleppern an. 
Bei der Kundgebung auf der Pauluspromenade sprachen HBV- Präsident Friedhelm Schneider, DBV- Präsident Joachim Rukwied, Agrarministerin Priska Hinz, Präsidentin der Landfrauen Hildegard Schuster und Landesvorsitzender der Hessischen Landjugend Lars Döppner. Aus den angrenzenden Bundesländern kamen ebenfalls Landwirte zur Unterstützung.
Themen waren nicht nur der unaufhörliche Preisverfall bei den landwirtschaftlichen Erzeugnissen, sondern auch die immer mehr werdende Bürokratie. Lars Döppner von der Landjugend forderte eine Unterstützung der Politik, das Ansehen der Landwirte wieder zu stärken. Des weiteren wurde die Kundgebung von rund 40 Schlepperfahrern unterstützt, die sich auf der Pauluspromenade und vor dem Dom postierten um auf die aktuelle Situation der Landwirte aufmerksam zu machen.
Im Anschluss an die Kundgebung setzte sich der komplette Demonstrationszug in Bewegung, Richtung Innenstadt und endete auf dem Universitätsplatz. Dort wurde Bratwurst und Milch zu Erzeugerpreisen verkauft, um auf die akutelle Preissituation aufmerksam zu machen und mit Verbrauchern ins Gespräch zu kommen.











Um den Forderungen des Berufsstandes Nachdruck zu verleihen, haben sich auch Landwirte aus dem Werra-Meißner Kreis auf den Weg nach Brüssel gemacht.

Nachts um 3 starteten Torsten Möller, Alexander Pfetzing, Hartmut Rautenkranz und Bernd Wendroth zur Demo. In erster Reihe konnten sie den Geschmack von Tränengas, welches von der Polizei eingesetzt wurde, spüren. Mit Wasserwerfern und Reizgas versuchten die Polizisten die Demonstranten unter Kontrolle zu halten.
Die Aggression war an jeder Stelle zu spüren. Besonders die französischen Kollegen hatten eine kriegerische Stimmung. Schnell waren Bäume entwurzelt oder Rundballen in Brand gesteckt. "Die kennen keine Gnade", so der Eindruck unserer 4 Mitstreiter. 

500 Millionen Euro wird nun aus der EU-Kasse für die Milchbauern bereitgestellt-doch ist das wirklich was?

Ja -  es ist viel Geld - aber für wen?
-  Als Kredit zur Erhaltung der Liquidität um es in 4 Jahren zurückzuzahlen - wer kann das heute schon sagen, dass das Konto das hergibt?

-  Zur Erhöhung der Lagerhaltung? Das ist großer Blödsinn - man muss nur die Schweinehalter fragen, die können ein trauriges Lied darüber singen. Damit werden nur die Eigentümer der Lagerhäuser reich.

- Zur Erschließung von alten und neuen Märkten? Nicht schlecht - aber wann wirkt das? Frühestens in zwei Jahren, bis dahin hält niemand durch.

Das einfachste und das schnellste wäre: Weg mit dem Russlandembargo!
Nur allein die Ankündigung würde reichen um die Preise- und zwar auch bei denen Schweinen- steigen zu lassen.

Das sollte unsere klare Forderung sein. Eine sofortige Wirkung wäre gewiss.

Alles andere muss danach mit Ruhe und Weitsicht abgearbeitet werden.

Viele Grüße und wir tun unser Bestes.
Euer Kreisbauernverband Werra-Meißner e.V.

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Am 13.03.2015 wurde Horst Kupski in der Stadthalle Eschwege offiziell aus seinem Amt als Vorsitzender des Kreisbauernverbandes verabschiedet. Viele Berufskollegen und Wegbegleiter, Kollegen aus benachbarten Verbänden und Politische Vertreter kamen an diesem Tag um sich für die langjährige Zusammenarbeit zu bedanken.

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Horst Kupski wurde zum Ehrenvorsitzenden gewählt.

 

Torsten Möller wurde mit großer Mehrheit von 87 Ja-Stimmen bei 95 Wahlberechtigen zum neuen Vorsitzenden gewählt.

Neu in den erweiterten Vorstand wurden Daniel Hoßbach, Sebastian Siebold, Andreas Mill und Nicol Dilling gewählt.

In diesem Jahr wurden wiedergewählt die Herren Achim Albrecht-Vogelsang, Günther Brunst, Uwe Schmidt, Christian Siebald und Ulrich Lenz.

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Im Antrag 2015 wird nachgefragt, ob Dauergrünlandflächen nach dem 31.12.2014 umgebrochen wurden. Wenn man das ankreuzt muss nachgewiesen werden, dass dieser Umbruch genehmigt ist.

 

Achtung!

Auch die Feldfutterflächen (Codierung mit 400 Kennziffern) aus 2014 werden als DGL in das Jahr 2015 vorgetragen.

 

Beachte!

Wenn man diese Feldfutterflächen in 2015 umbricht, muss eine Genehmigung vorliegen. Daher passen Sie bitte genau auf, wann der Umbruchtermin war, 2014 oder 2015.

 

Welche Lösung gibt es?

Wenn diese Fläche nicht im Jahr 2014 umgebrochen wurde, ist entweder eine Genehmigung beim Landwirtschaftsamt einzuholen.

 

oder